Mein Weg

ROBERT JOHANN SEIDNER

Ich begleite Menschen die den "eigenen Weg" in ein begeistertes, liebevolles und selbstbewusstes Leben finden wollen.

                                                            MEIN WEG


Ich wurde 1972 in Hohenems geboren und wuchs in einfachen Verhältnissen auf dem Land auf. Nach einer zunächst sehr glücklichen Kindheit, hat sich schon sehr früh meine weibliche, schwule Seite gezeigt. Ich wollte nicht nur auf den Fußballplatz, sondern auch mit meiner Schwester und ihren Freundinnen Puppen spielen. Schnell hatte ich den Spitznamen "Schwuli"  und hatte damals nicht besonders viele Freunde. 

Ich wollte aber auch "dazu gehören", ich wollte nicht der Ausgegrenzte, der Gemobbte sein. So habe ich schon sehr früh entschieden, etwas zu schaffen was die Anderen bewundern um mich nicht unbeliebt zu machen.

Mit 15 Jahren habe ich mit der Frisörausbildung angefangen. Es hat mir viel Spass gemacht und ich lernte schnell, dass man mit fleißig sein viel Lob und Anerkennung verdienen kann. So fing ich an nach dem Perfektions-Programm zu ticken.

10 Jahre später eröffnete ich meinen ersten eigenen Laden. Ich war "erfolgreich" und zählte zu den gefragtesten Hairstylisten. 12- 13 Stunden-Tage waren normal; gesunde Ernährung und ausreichend Pause ein Fremdwort. Mein Privatleben verlief auf die selbe, exzessive Art.

Diese Lebensweise ging so lange gut bis mein Körper rebellierte, und ich innerhalb weniger Wochen fast ein Drittel meines Körpergwichtes verloren hatte. Ich bin von Arzt zu Arzt gerannt, aber keine Untersuchung brachte eine klare Diagnose. Am Ende nannte man das Ganze "Burnout" und sagte mir, dies sei alles "psychisch".

Zur selben Zeit ging meine Beziehung in die Brüche und mein Vater ist an einer schweren Krankheit gestorben.

Ich fühlte mich als "wandelndes Wrack" und fragte mich was ich falsch gemacht habe. Heute weiß ich, dass ich nur das total normale Leben eines Mannes der westlichen Welt gelebt habe.

Damals begann ich mich für alternative Heilmethoden zu interessieren und Seminare zu besuchen. Ich habe unzählige Bücher der psychologischen und spirituellen Meister gelesen. Über die Jahre habe ich jede Menge Selbstversuche in Sachen "glücklich leben" gestartet.

2015 lernte ich die "Transformations-Therapie" kennen und kam sehr schnell zu einer völlig neuen Art von Selbstbewusstsein.

Ich hab verstanden, dass dieses Leben ein Spiel ist. Manchmal gewinnt und manchmal verliert man. Aber wir sind niemals hilflos ausgeliefert. Wir machen Erfahrungen und können immer wieder neue Einsätze ins Spiel bringen.

Der wertvollste Einsatz ist mit Sicherheit Liebe. Vor allem Liebe zu sich selbst und zum Leben.

 Heute bin ich selbst ausgebildeter Transformations-Coach und immer noch mitten drin in diesem spannenden Spiel, dass sich Leben nennt.

Wenn auch du dich auf den Weg machen willst, mehr Liebe in dein Leben zu bringen, dann begleite ich dich gerne auf deinem Weg.

 

Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich genau die gleichen Fehler nochmal machen. Nur ein bisschen früher, dass ich mehr davon habe.   (Marlene Dietrich)